Ludwig Engel

Ludwig Engel arbeitet als Zukunfts- und Stadtforscher an Fragen langfristiger Strategieplanung, der Stadt der Zukunft und urbanen Utopien. Er studierte Kulturwissenschaften und Kommunikationswissenschaften in Berlin, Shanghai und Frankfurt/Oder. Von 2007 bis 2011 arbeitete er in der Abteilung für Zukunftsforschung (Society and Technology Research Group) der Daimler AG in Berlin. Zur Zeit unterrichtet er an der TU Berlin und UdK Berlin in den Bereichen Stadtentwicklung/-planung, urbane Zukünfte und strategischer Zukunftsplanung. Kürzlich erschien in Zusammenarbeit mit Matthias Böttger und Stefan Carsten „Spekulationen Transformationen – Überlegungen zur Zukunft von Deutschlands Städten und Regionen“ (Lars Müller Publishers 2016). Für das Haus am Waldsee, Berlin, kuratierte er die Ausstellungen „Haus-Rucker-Co – Architekturutopie reloaded“ (2015) und „J.Mayer.H – Strukturarien“ (2016) über historische und gegenwärtige Ansätze die gebaute Umwelt anders und neu zu denken.

Joanna Kamm

Kommt bald…

Johanna Meyer-Grohbrügge

Die Architektin Johanna Meyer-Grohbrügge arbeitete nach ihrem Diplom an der ETH Zürich fünf Jahre bei SANAA in Tokyo. 2010 gründete sie mit Sam Chermayeff das Büro June 14 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff in Berlin. Seit 2015 arbeitet sie auch an Projekten unter eigenem Namen. Sie ist Gastprofessorin am DIA Dessau und unterrichtete unter anderem an der Washington University St. Louis, der Northeastern University Boston und der Columbia GSAPP.

Annett Zinsmeister

Geboren 1967 in Stuttgart, Deutschland
Lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland

Annett Zinsmeister studierte Kunst, Architektur, Kultur- und Medienwissenschaft. 2003 erfolgte der Ruf zur Professorin für Kunst, Gestaltung, konzeptuelles Entwerfen und interdisziplinäre Theorie.
Ihre Werke wurden mit Preisen ausgezeichnet und in zahlreichen Magazinen, Fachzeitschriften, Katalogen, Fachbüchern publiziert.
Sie sind weltweit in Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen und in öffentlichen und privaten Sammlungen u.a in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages zu Berlin und im MoMA – Museum of Modern Art in New York vertreten. Schnittstellen von Kunst und Architektur, Utopien und Transformationen von Raum und Alltagsgegenständen sind zentrale Themen, die Annett Zinsmeister in ihren künstlerischen Arbeiten neu verhandelt. In Form von Rauminstallationen, Fotografien, Zeichnungen, Collagen, Film und Texten eröffnet die Künstlerin neue Perspektiven und ungeahnte Potentiale hinsichtlich unwirtlicher und verlassener Orte und initiiert Prozesse urbaner Interventionen und Transformationen.

section.a

Leben und arbeiten in Wien, Österreich

Das Kurator_innen-Kollektiv section.a aus Wien, das mit der Konzeption der ersten mehrteiligen Ausstellung „Im Raum mit_“ einen Grundstein für die inhaltliche Ausrichtung des Kunstraum BNKR für 2016 gelegt hat, wurde auch für die Kuratierung der aktuellen Ausstellung „Urban Shelter?“ von Annett Zinsmeister eingeladen.

Katharina Boesch, Christine Haupt-Stummer, Andreas Krištof und Viktoria Pontoni -das Kernteam von section.a.- arbeiten seit 2001 an der Schnittstelle von Wirtschaft, Kunst und Design. Für Unternehmen ebenso wie für Kunst- und Wissenschaftsinstitutionen wie etwa die Biennale di Venezia, Kunsthalle arlberg1800, das Austrian Cultural Forum London, das Museum Ludwig Köln, das MAK – Wien und das Pinchuk Art Center KIEV konzipieren und realisieren sie Ausstellungen, Kunstprojekte im öffentlichen Raum, Museumskonzepte, Bildwelten und Publikationen.

Peter Fattinger / Veronika Orso

Geboren 1972 in Linz, Österreich / Geboren 1976 in Bozen, Italien
Leben und arbeiten in Wien, Österreich

Peter Fattinger und Veronika Orso sind als Planungs- und Produktionsbüro an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Design tätig. Ihre Arbeiten reichen von experimentellen Rauminstallationen über Mikroarchitekturen bis hin zu urbanen Interventionen. Ein Fokus liegt in der Umsetzung temporärer Architekturexperimente, die als benutzbare Skulpturen und soziale Schnittstellen im öffentlichen Raum fungieren. Die Flüchtigkeit der Projekte ermöglicht, den notwendigen gedanklichen und physischen Freiraum zu schaffen, um neue räumliche Ideen und Ansätze zuzulassen und auszuprobieren.

Julia Willms

Geboren 1974 in Wilhelmshaven, Deutschland
Lebt und arbeitet in Amsterdam, Niederlande

In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sich die Künstlerin Julia Willms mit den Themen Raum, Wahrnehmung und Blick in Relation zu dem Standpunkt der Betrachter_innen auseinander. Diese übersetzt die Künstlerin in filmisch-akustische Rauminstallationen, die physischen Grenzen von Realität und Illusion zu durchbrechen scheinen. Seit 2003 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit der Choreographin und Performerin Andrea Bozic. Gemeinsam mit dem Sound Künstler Robert Pravda gründen sie 2009 die interdisziplinäre Plattform TILT, die Projekte mit dem Ziel entwickelt, Wahrnehmung in Performances wie Installationen zu reorganisieren.

Constantin Luser

Geboren 1976 in Graz, Österreich
Lebt und arbeitet in Wien, Österreich

Constantin Lusers künstlerisches Schaffen ist ein ständiger Prozess der Wahrnehmung und Ordnung von Wirklichkeiten. Die Basis seines Vokabulars bilden Zeichnungen als geographische Umsetzungen seiner Gedanken. In Tagebüchern laufend festgehalten komponiert der Künstler daraus technisch komplexe Momentaufnahmen, die er aus verschiedenen Formen, Symbolen, abstrakten oder figurativen Liniengeflechten zu dreidimensional gewordenen Denksystemen zusammensetzt. Ausformuliert als Zeichnung, Skulptur, Installation, Klangobjekt, Performance oder Film ermöglichen sie dem Publikum unmittelbar in die Ideenräume des Künstlers einzutauchen und diese visuell, auditiv oder haptisch zu erleben.

Peter Kogler

Geboren 1959 in Innsbruck, Österreich
Lebt und arbeitet in Wien, Österreich und München, Deutschland

Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit Peter Koglers in den späten 70er Jahren ist seine Auseinandersetzung mit Performancekunst, Konzeptualismus und Filmarchitektur. Das Verhandeln der Beziehung von Fläche, Raum und Architektur, Rasterstrukturen wie das Verwenden einfacher Motive wie das der Röhre zählen bis heute zum grundsätzlichen Vokabular seiner Konzepte. Sie stehen für die Dynamik von Informationsflüssen, für die Stellung des Einzelnen in Beziehung zur Gesellschaft in einem universalen, zeitlosen und ausschnitthaften wie modularen Zeichensystem.

Für seine Bildproduktionen greift der Medienkünstler auf neueste Technologien zurück, die zeitabhängig jeweils spezifische Oberflächen zulassen. Sie finden formal ihre Entsprechung in seinen Bildentwürfen. Anfang der 80er Jahre ist der erste über Maus gesteuerte Computer mit Bildschirmen ohne Grauabstufungen entscheidend und der Siebdruck als färbige Reproduktionstechnik, ab dem Jahr 2000 die über mehrere Projektoren synchronisierte 360 Grad Projektion oder der Digitaldruck auf selbstklebenden Folien.

Christian Falsnaes

Geboren 1980 in Kopenhagen, Dänemark
Lebt und arbeitet in New York, USA

Christian Falsnaes’ Werke basieren auf der Interaktion zwischen Publikum und Künstler. Dabei interessiert ihn vor allem der Kontext der Werkentstehung mit ihren Ritualen, Dynamiken und Verhaltensweisen, die in hochcodifizierten, sozialen Feldern wie dem der Kunstwelt wirksam werden. Seine Arbeiten kreisen um die Themen Identität, Autorität und Unterwerfung. Als elementare Komponente involviert Falsnaes zumeist unvorbereitete Ausstellungsbesucher_innen in partizipatorisch konzipierte Performances, die er auf Video dokumentiert und anschließend in einem Zusammenschnitt ausgewählter Sequenzen im Ausstellungsraum zeigt. Dabei motiviert er Leute Dinge zu tun, die sie sonst nicht tun würden, wie beispielsweise gemeinsam zu tanzen, zu musizieren, zu malen oder den Künstler auf Händen zu tragen, sich zu küssen, Wände anzusprühen oder mit Motorsägen zu bearbeiten.
Kennzeichnend für seine Aktionen ist das Unvorhersehbare und Unkontrollierbare und die Selbsterkenntnis, wie einfach es ist, Menschen für etwas zu begeistern, sie zu manipulieren. Dafür arbeitet er weder mit professionellen Akteur_innen noch mit einem exakten Skript, sondern überlässt es dem Publikum, wie es seine Anweisungen ausführt oder sich ihnen widersetzt.

William Forsythe

* 1949 I USA I lebt in Frankfurt a.M. I Choreograph

William Forsythe gilt als einer der führenden Choreografen weltweit. Seine Werke sind dafür bekannt, die Praxis des Balletts aus der Identifikation mit dem klassischen Repertoire gelöst und zu einer dynamischen Kunstform des 21. Jahrhunderts transformiert zu haben. Forsythes tiefgreifendes Interesse an organisatorischen Grundprinzipien hat ihn dazu geführt, ein breites Spektrum von Projekten in den Bereichen Installation, Film und internetbasierte Wissensentwicklung zu realisieren.

Forsythe wuchs in New York auf und begann seine Ausbildung bei Nolan Dingman und Christa Long in Florida. Er tanzte mit dem Joffrey Ballet und später mit dem Stuttgarter Ballett, dessen Hauschoreograf er 1976 wurde. In den folgenden sieben Jahren schuf er neue Werke für das Stuttgarter Ensemble und Ballett-Kompanien in München, Den Haag, London, Basel, Berlin, Frankfurt am Main, Paris, New York und San Francisco. 1984 begann seine 20-jährige Tätigkeit als Direktor des Ballett Frankfurt, mit dem er Arbeiten wie „Artifact“ (1984), „Impressing the Czar“ (1988), „Kammer/Kammer“ (2000) und „Decreation“ (2003) schuf. Nach der Auflösung dieser Companie im Jahr 2004 formierte Forsythe ein neues, unabhängiges Ensemble: The Forsythe Company GmbH mit festen Spielstätten in Dresden, Frankfurt am Main und internationalen Gastspielen. Es entstanden Werke wie „Three Atmospheric Studies“ (2005), „Sider“ (2011) und „Yes we can’t“ (2008/2010). Forsythes jüngste Werke werden ausschließlich von dieser Kompanie entwickelt und aufgeführt, ältere Werke befinden sich im Repertoire der Ballettensembles weltweit.

Forsythe und sein Ensemble haben u.a. folgende Auszeichnungen erhalten: den New Yorker Tanz- und Performance „Bessie“ Award (1988, 1998, 2004, 2007) sowie den Laurence Olivier Award der Stadt London (1992, 1999, 2009). In 1999 wurde Forsythe von der französischen Regierung zum Commandeur des Arts et Lettres ernannt. Darüber hinaus wurden ihm das Bundesverdienstkreuz (1997), der Wexner Prize (2002), der Goldene Löwe (2010) und der Samuel H Scripps / American Dance Festival Award for Lifetime Achievement (2012) verliehen.

Er hat Architektur/Performance-Installationen als Auftragswerke für den Architekten/Künstler Daniel Libeskind (Groningen, 1989), ARTANGEL (London, 1997), Creative Time (New York, 2005) und die SKD – Staatliche Kunstsammlungen Dresden (2013, 2014) entwickelt. Seine Performance-, Film- und Installations-Arbeiten werden in zahlreichen Museen und Ausstellungen gezeigt, u.a. auf der Whitney-Biennale (New York, 1997), Festival d’Avignon (2005, 2011), Louvre Museum (2006), Pinakothek der Moderne (München, 2006), 21_21 Design Sight (Tokyo, 2007), Wexner Center for the Arts (Columbus, 2009), Tate Modern (London, 2009), MoMA (New York, 2010), ICA Boston (2011), und der Biennale von Venedig (2005, 2009, 2012, 2014).

William Forsythe wird regelmäßig eingeladen, an Universitäten und kulturellen Einrichtungen Vorträge zu halten und Workshops zu leiten. 2002 war er ein Gründungs-Mentor im Bereich Tanz der Rolex Mentor and Protégé Arts Initiative. Forsythe ist Ehrenmitglied des Laban Centre for Movement and Dance in London und Ehrendoktor der Juilliard School in New York. Fernerhin ist Forsythe derzeit ein A.D. White Professor-at-Large an der Cornell University (2009-2015) und ab Herbst 2015 Professor of Dance und Künstlerischer Berater des Choreographischen Instituts an der University of Southern California Glorya Kaufman School of Dance.
Ab Herbst 2015 ist er zudem als beratender Choreograph des Balletts der Pariser Oper tätig.

Kaufmann & Gehring

Tobias Kaufmann & Dominik Gehring
*1976, 1979 I CH, DE I leben und arbeiten in Zürich I Künstler & Filmemacher

Die beiden Schweizer Filmemacher Tobias Kaufmann und Dominik Gehring haben bereits während ihres Kunststudiums im Fachbereich Video an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern (HSLU) durch das Medium des bewegten Bildes zu einer engen Zusammenarbeit gefunden.

In ihrem künstlerischen Schaffen sind Kaufmann&Gehring auf der Suche nach Aufnahmen, Sinnbildern, Abbildern und Darstellungen, die auf einer tieferen Wahrnehmungsebene funktionieren. Sensibel und virtuos montieren sie ihre Beobachtungen in einer essayistisch reflektierten Weise zu subtil poetischen Bildern. Es entstehen hierdurch Filme, Installationen, Stills und Klangwelten, die in einer vielschichtigen Weise dem Betrachter einen erweiterten Wirklichkeitsbegriff anbieten.

Ihre Videoarbeiten wurden im Rahmen von Ausstellungen und Screenings unter anderem in folgenden Institutionen präsentiert: Museum Centro Nacional de Arte Reina Sofia Madrid, The Gallery of Slovak Union of Visual Arts SL, Vision du Réel Nyon, Image de Movement Geneva, Images Le Festival d`arts visuels de Vevey, Kirchner Museum Davos, O.T. Raum für aktuelle Kunst Luzern, Stiftung Brasilea Basel, Kornhausforum Bern, Kunstpanorama Luzern, Zurich Film Festival, Kurzfilmtage Winterthur, Shnit International Shortfilmfestival, Video Ex Zürich, Chäslager Stans, Turmmuseum Schwyz, Riff Raff Zürich, Burbaki Kino Luzern, Kino Kunstmuseum Bern, Theater Luzern UG, National Arthouse Movie Theaters.

2005 erhielten sie das Stipendium Mind Migration, Kulturaustausch Bratislava SL und 2012 das Kunststipendiums des Kanton Zug (New York Atelier).

Quinn Latimer

*1978 I US I lebt und arbeitet in Basel und Athen I Schriftstellerin, Kritikerin und Chefredakteurin

Quinn Latimer ist eine amerikanische Poetin und Schriftstellerin, Kritikerin und Chefredakteurin. Geboren in Venice, California lebt und arbeitet sie heute in Basel und Athen.

Sie ist die Autorin von „Rumored Animals“ (2012), ausgezeichnet mit dem American Poetry Journal Book Prize, sowie der Monographie „Sarah Lucas: Describe This Distance“ (2013), welche die Arbeit von Lucas erkundet, wie auch Scham, Palindrome, Passivität, Fruchtbarkeitsstatuen, Napoleon, Artaud, Beckett, und Sontag.

Latimer verfasst regelmässig Beiträge für Artforum und ist Contributing Editor der Frieze. Ihre Texte erscheinen daneben auch in einer Vielzahl von Künstlerbüchern und kritischen Anthologien.

Ihre Schriften, Lecture-Performances und Video-Kollaborationen wurden in verschiedenen internationalen Institutionen präsentiert, unter anderem der Serpentine Gallery, London, Chisenhale Gallery, London, Kunsthalle Zürich, Astrup Fearnley Museet, Oslo; Qalandia International, Ramallah/Jerusalem und schliesslich im Deutschen Pavillon, Architekturbiennale Venedig, Italien im Rahmen von Bungalow Germania. Daneben wirkt sie selbst auch als Kuratorin textaffiner Präsentationen, so kürzlich für die Ausstellung „read the room / you’ve got to“ (2014) für The Printed Room von SALTS in Basel.

Quinn Latimer ist zurzeit Editor-in-Chief of Publications für die documenta 14 und unterrichtet an der Genfer Haute école d’art et de design (HEAD).

Armin Linke

*1966 I IT I lebt und arbeitet in Mailand und Berlin I Fotograf

Als Fotograf und Filmemacher kombiniert Armin Linke eine Reihe von zeitgenössischen Bildverarbeitungstechnologien, wodurch die Grenzen zwischen Fiktion und Wahrheit verschwimmen oder unsichtbar werden. Seine künstlerische Praxis erforscht verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit fotografischen Archiven und deren Manifestationen sowie mit den Verbindungen und transformativen Kräften zwischen urbanen, architektonischen oder räumlichen Verwendungen und den Menschen, die mit diesem Umfeld interagieren. Durch die Arbeit mit seinem eigenen Archiv wie mit anderen historischen Archiven fordert Linke die Konventionen fotografischer Praxis heraus, wobei Fragen dazu wie Fotografie installiert und ausgestellt wird für ihn von großer Bedeutung sind. Wenn der Künstler in einem kollektiven Ansatz, zusammen mit anderen Künstlern, Designern, Architekten, Historikern und Kuratoren die Rolle des Ausstellungsmachers übernimmt, werden Narrative auf verschiedenen diskursiven Ebenen gesucht.

Er war Research Affiliate am Visual Arts Program des MIT in Cambridge, Gastprofessor an der Fakultät für Kunst und Design der Università IUAV di Venezia und ist momentan Professor an der HfG Karlsruhe.

Im Rahmen von Einzelausstellungen wurde sein Werk unter anderem in folgenden Institutionen präsentiert: MAXXI, Rom (2010), Museum für Gegenwartskunst Siegen (2009). Gruppenausstellungen (Auswahl): Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2013-ongoing); Moscow Biennale of Contemporary Art + Haus der Kunst, München (2011); Tate Modern, London + International Architecture Biennale, Rotterdam (2010); Bienal de São Paulo (2008). Preise: 9. Biennale di Architettura, Venezia + Graz Architecture Film Festival.

Bas Princen

* 1972 I NL I lebt und arbeitet in Rotterdam und Singapur I Fotograf

Bas Princen lebt und arbeitet als Künstler und Fotograf in Rotterdam und Singapur. Nach einer Ausbildung als Industrial Designer an der Design Academy Eindhoven, studierte er Architektur am Berlage Institute in Rotterdam. Seit dieser Zeit fokussiert sich seine Arbeit durch die Linse der Fotografie auf die urbane Landschaft in Transformation um die unterschiedlichen Formen, Ergebnisse, Folgen und Vorstellungswelten eines sich stetig verändernden urbanen Raumes zu untersuchen.

In jüngster Zeit wurden seine Werke unter anderem in folgenden Ausstellungen präsentiert: „Constructing Worlds“ in der Barbican Art Gallery, London 2014; „Room of Peace“ in der Arsenale Ausstelluung „Monditalia“, auf der 14. Internationalen Architektur Ausstellung – la Biennale di Venezia 2014; Reservoir, deSingel Antwerp 2011; Five Cities, Depo, Istanbul 2010; Refuge, Storefront for Art and Architecture NY 2010; Invisible frontier, AUT, Innsbruck 2008; Nature as Artifice, Kroller Muller Museum, Otterloo and Aperture Foundation, New York 2009; Spectacular City, Nai, Rotterdam, 2006; sowie an der Venedig Biennale für Architektur in den Jahren 2004, 2006, 2010 and 2012.

Im Mai 2004 erschien sein erstes Buch „Artificial Arcadia“ bei 010 Publishers; weitere Monographien sind unter anderem „Rotterdam“ von Witte de With Publishers 2007; „Galleria Naturale“ für Linea di Confine, Rubierra 2008, „Five Cities Portfolio“ von SUN Publishers 2009 und „Reservoir“ von Hatje Cantz 2011.

2004 gewann Bas Princen den „Charlotte Kohler Prize for promising young artists and architects in the Netherlands“ und an der Venedig Biennale für Architektur 2010 wurde er mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet für seine kollaborative Arbeit mit Office Kersten Geers David van Severen.

CiriacidisLehnerer

Savvas Ciriacidis & Alex Lehnerer, CIRIACIDISLEHNERER Architekten *1975, 1974 I CH-GR, DE I leben und arbeiten in Zürich – Generalkommissare des Deutschen Pavillons der 14. Architekturbiennale in Venedig

CiriacidisLehnerer ist ein in Zürich ansässiges Architekturbüro und wird von Savvas Ciriacidis und Alex Lehnerer geleitet. In ihren Projekten versuchen sie, Architektur als kulturelle Praxis zu begreifen. Neben Bauprojekten und städtebaulichen Planungen unterrichten und forschen beide an der ETH Zürich und an der Hochschule Luzern. Diese Verbindung aus Praxis, Forschung und Lehre ist elementarer Bestandteil ihrer Arbeit, welche international publiziert und mit Preisen ausgezeichnet ist.

Alex Lehnerer, geboren 1974 in Erlangen, ist seit 2012 Assistenzprofessor für Architektur und Städtebau am Departement Architektur der ETH Zürich, wo er zwischen 2012 und 2014 mit seinem Team in Singapur und Südostasien forschte. Von 2008 bis 2012 unterrichtete er als Professor an der University of Illinois in Chicago. Er promovierte zuvor an der ETH Zürich und graduierte an der University of California in Los Angeles (UCLA).

Savvas Ciriacidis, geboren 1975 in Stuttgart, ist seit seinem Studium an der ETH Zürich als praktischer Architekt in Zürich tätig und hat zwischen 2006 und 2013 an der Professur für Architektur und Entwurf Prof. Christian Kerez an der ETH Zürich geforscht und unterrichtet.

Alex Lehnerer und Savas Ciriacidis sind die Generalkommissare von BUNGALOW GERMANIA, dem deutschen Beitrag an der 14. Internationalen Architektur-Ausstellung – la Biennale di Venezia 2014, den sie gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Lehrstuhlmitarbeiterin Sandra Oehy (Managing Curator & Projektleitung) kuratierten.

Sandra Oehy

Kommt bald…

Alexander Ernst Voigt

Kommt bald…

Manuel Graf

Kommt bald…

Cerith Wyn Evans

Kommt bald…

Jenny Holzer

Kommt bald…

Erika Hock

Kommt bald…

Franz Ackermann

Kommt bald…

Thomas Houseago

Kommt bald…

Kathryn Andrews

Kommt bald…

Gregor Jansen

Kommt bald…

Links

Ludwig Engel
http://ludwigengel.net

Johanna Meyer-Grohbrügge
http://www.meyer-grohbruegge.com

Annett Zinsmeister
http://www.annett-zinsmeister.de/

section.a
http://www.sectiona.at/

Fattinger Orso:
http://www.fattinger-orso.com/

Julia Willms:
http://willmsworks.net/de/

Constantin Luser:
http://www.constantinluser.net/

Peter Kogler:
http://www.kogler.net/

Christian Falsnaes:
http://www.falsnaes.com/

William Forsythe:
http://www.williamforsythe.de/
http://www.theforsythecompany.com/

Kaufmann & Gehring:
http://www.kaufmann-gehring.ch/

Quinn Latimer:
https://twitter.com/quinnlatimer/

Armin Linke:
http://www.arminlinke.com/

Bas Princen
http://basprincen.com/

CiriacidisLehnerer
Büro Zürich www.ciriacidislehnerer.com/
Professur ETH Zürich www.plansandpolitics.com/

Alexander Ernst Voigt
www.alexander-ernst-voigt.de

Manuel Graf
http://www.van-horn.net/

Cerith Wyn Evans
http://whitecube.com/

Jenny Holzer
http://projects.jennyholzer.com/

Erika Hock
http://www.erikahock.de/

Franz Ackermann
http://www.meyer-riegger.de/

Thomas Houseago
http://www.xavierhufkens.com/

Kathryn Andrews
http://davidkordanskygallery.com/